Wendung des Champagners als Präservativ- und Heilmittel der Cholera/ originell ist, und ich hierin keineswegs Herrn Dr. H e i d l e r nachgeahmt habe, dessen gleichmäßige Ansichten und Empfehlung über den Gebrauch der Kohlensäure überhaupt/ und im Champagner mjr erst in Rro. 71 z. P. Z. zu Gesichte kam. Warum übrigens das Preßburger Physicat meinen Aufsatz / der doch einzig und allein der innigen Theiluahme an den großen Gefahren und Leiden der Tage / sein Entstehen dankt, nicht beach- tungswerth hielt, kann ich nickt ersehen; weil etwa meinem Aufsatze in der Unterschrift/ das Dr. di CH. fehlte? Dürfen nichtdoctorisirte Apotheker ihre/ im Gebiete der Chemie und Medicin gemachten Erfahrungen und Ansichten nicht miltheilen? Wohl fühlte ich meine Unbehülflichkeit und Unvermögen vor ein großes / gebildetes und gelehrtes Publikum/ schriftlich aufzutrr- ten; doch ich ließ mich von dem Gefühle leiten: re xroäe8§e volo, nee splendere verbis. Weit humanere Gesinnungen, als das Preßburger Physieat, zeigt Dr. W i d n m a n n, der sich in der Außerordentlichen Beilage zur Allgemeinen Zeitung Nro. 027. i 85 i ( 25 . August) unter Andern folgender Maßen ausdrückt: ^Fanden wir daher außer den diätetischen und äußerlich vorkehrenden polizeilichen Mittel / die gewiß aller Achtung würdig sind, und sich derselben auch ferner würdig erweisen werde»/ auch noch ein inneres Mittel/ das vor dieser Seuche präservirtt/ das ein Gegengift des Choleragiftes wäre, so war? ja damit wenigstens eben

