Wenn aber die im Weingeiste geloste Chlornaphta, Chloräther, der versüßte Salzgeist/ so heilsam und an- empfehlungswerth ist, wird dadurch die im Champagner empfohlene Kohlensäure nicht in Hinterhalt treten müssen ? Keineswegs! Der Genuß der Kohlensäure belebt den thierischen Organismus, er­heitert das Gemüth, indem sie wohlthä- tig auf Gehirn, Nerven und Blut wirkt, und den Kreislauf der Säfte fördert. Wir können sie daher um so weniger jetzt entbehren, wo wir es mit einer so gefährlichen Feindin aufzunehmen haben, der man mit einem heitern , furchtlosen Gemü­th e , mit einem gesunden, unzerrütteten Körper am si­chersten die Stirne bieten kann! Pstegt man doch auch Irrlichter (gephosphortes Wasserstoffgas) durch Muth und Furchtlosigkeit von sich zu treiben, durch Furcht und Seufzen an sich zu ziehen.

Wie? wenn am Ende der menschliche Körper der Condensator wäre, in welchem sich das mehr erwähnte modjficirte Wasserstoffgas durch das Einathmen, oder auf eine andere Art beigebracht, nach und nach so an­häufte, bis es zum Ausbruche kommen, und der mensch­liche Körper den nachtheiligen Folgen, die wir unter den Namen der Cholera morbus kennen, unterliegen müßte. Immerhin bleibt daher nach der verschiedenen Indivi­dualität der Subjecte, und den verschiedenen Lokalitäten: bald Räucherungen mit Chlor gas; mit salpetriger (rauchender) Salpetersäure; mit sch w e f e l i g-