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Die Hügel decken grüne Wälder,
Wodurch der falbe Schein der Felder
Mit angenehmem Glanze bricht;
Dort schlängelt sich durch's Land in unterbroch,
nen Stellen
Der reinen Aare**) wallend Licht;
Hier lieget Nüchtlands***) Haupt in Fried' und
Zuversicht,
In seinen nie erstiegnen Wällen.
So weit das Auge reicht, herrscht Ruh' und
Ueberfluß,
Selbst unterm braunen Stroh bemooster Bauernhütten
Wird Freiheit hier gelitten.
Und nach der Müh' Genuß.
Mit Schafen wimmelt dort die Erde,
Davon der bunte Schwarm in Eile frißt und
blökt;
Wenn dort der Rinder schwere Heerde
Sich auf den weichen Rasen streckt.
**) Die Aar. der größte Fluß des Kantons Bern. Sie er.
gießt sich bei Cobtenz in den Rftcin.
***) Das Ulchtland oder Nüchtland wird rin Thcil des Kantons Bern und des angrenzenden Freidurzs genannt. Nüchtlands.Hauptstadt ist Bern.

