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Pinsel in dem Mund und hält die Spitze behutsam an die Seite der Flamme, die dann das hervorragende Haar er­greift und abbrennt. Jeder zu spitzige Pinsel kann aufsol- che Art stumpf gemacht werden.

Die Pinsel werden an Stiele, am besten von Bein oder Ebenholz gesteckt.

2. Die Tusche.

Die achte chinesische Tusche ist viel feiner und glanzen­der als die gemeine; sie riecht stark nach Moschus und lößt sich leicht in Wasser auf. Aeusserlich aber ist sie von dev rmächten schwer zu unterscheiden, denn man weiß dieser alle in die Augen fallenden Formen, sogar den Bisamge­ruch der chinesischen zu geben. Am besten fahrt man daher, wenn man den Ballen der Hand benetzt, mit der Tusch­stange darüber fährt und die darauf zurückbleibende Schwar­ze etwas dick auf Papier aufträgt und trocknen läßt. 'Sieht dieser Auftrag rußig aus, so ist es schlechte Tusche; sie kann aber^für gut gelten, wenn er sich fein und glänzend aus­nimmt.

3. Das Papier.

Das vorzüglichste Papier zum Tuschen ist das engli­sche oder holländische Velin, welches diesen Namen führt, weil es dem Miniaturpergament (velin) gleicht und nicht gestriemt ist, wie das gemeine Zcichenpapicr. Das schwei­zer