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So geht man stufenweise immer weiter bis zu den dunkelsten Stellen.
Hierbei ist aber folgende Bemerkung wohl zu beherzigen.
Wenn nämlich die Tinten, wie es seyn muß, recht naß aufgetragen werden, und man verwäscht nicht die Grenze der Schatten, so werden sie hart und unangenehm aussehen; wollte man hingegen die Schatten mager anlegen, so würde die ganze Arbeit ein trockenes und unfreundliches Ansehen bekommen.
Diese beiden Unannehmlichkeiten vermeidet man dadurch daß man die naß angelegten Schatten, wenn sie sich unmerklich verlaufen sollen, mit dem Wasscrpinsel verzieht, oder wenn sie eine bestimmte Form behalten müssen, sie an den Grenzen blos trocknet. So würden die Halbschatten an dem Hut und an der Achsel (Tab. 3. Fig. r. 2.) an den Grenzen nur getrocknet nicht verwaschen werden. Auf solche Art verhütet man das Schneidende in den Formen, und erhält ihnen doch ihre Deutlichkeit, denn der Wasserpinsel, der blos feucht, nicht mit Wasser überfüllt seyn darf, zieht die überstüssige Tinte wie ein Schwamm ein.
Da, wo die Schatten mehr verlohren seyn sollen, wird dieAnlage naß mit den Tuschpinsel gemacht, und
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