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(«; und spielte nun, er an dem einen, sie an dem andern Spieltische. Bald sahen Beide ganze Haufen Goldes vor ihren Augen verschwinden. Zuletzt hatten sie nichts mehr als ihr Haus zu verlieren, und wahrlich! auch dieses wurde auf's Spiel gesetzt, und, wie man sich leicht denken kann, verloren. Alles dies geschah in einer ein-' zigen Nacht.
Am folgenden Morgen sah Edmont sich ge- nothigt, aus feinem Hause, welches von seinen Eltern auf ihn vererbt war, auszuziehen, und ohne die Treue und den Edelmuth eines seiner Freunde, der ihm einen Zufluchtsort anbot, würde er nicht gewußt haben, wo er sein Haupt niederlegen sollte.
Welchen Unterschied zwischen diesem bejammernswürdigen Zustande und der glänzenden Lage, in der er noch vor einem Jahre sich befunden! Die beiden Ehegatten ertrugen jedoch ihr Mißgeschick mit großer Resignation , indem sie sich mit dem seltsamen Gedanken zu trösten suchten, daß sie sich gegenseitig nichts vorzuwerfen hätten. Es lag ja, meinten sie, nichts Besonderes darin, daß sie all das Ihrige und sogar Haus und Hof aufs Spiel gesetzt hatten, indem ihnen das launige Glück eben so gut hätte

