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Bcssy, folgte ihm, nur zuweilen hörte mau noch immer halblaut die Klage: „Bcssy, meine arme Bessy!" von seinen Lippen.
Stunde an Stunde verrann, cS zeigte sich nichts Verdächtiges. Schon glanzten in der Ferne die hohen Spiegelfenfter des Walden- burger Schloßes von der Abendsonne vergoldet, und die Bäume warfen lange Schatten in die Tiefen des Steinbruchs. Der junge Of- ficier lehnte, von den vergeblichen Erwartungen und Nachforschungen ziemlich erschöpft, in einer breiten Steinspalte die hier in den Felsen eingchauen war. Eben dachte er daran zurückzukehren, da tönte ein schrillender Pfiff in seiner Nahe.
Hochaufhorchend bog sich der junge Mann vor, er blickte sich nach seinen Soldaten um, diese lagerten kaum taufend Schritte von ihm in einer kleinen waldigen Thalschlucht.
Auch sie hatten den Pfiff vernommen, und sich lauschend in das Gebüsch zurückgezogen.
Nach einer kurzen Weile ertönte der schrillende Ton zum zweitenmal, und jetzt zeigte sich auf der Höhe des Steinbruchs etwa 50 Schuh über den Häuptern der Soldaten, die hohe schlanke Fi» gur eines Jägers. Er hielt den unbedeckten Kopf lauschend nach der Tiefe gerichtet und der Abcndwind wehte in seinen dunkelen Locken. Wilden erkannte in ihm den unheimlichen Reiter der armen Bessy, er spannte seine Pistole, und legte sie trotz der Entfernung mit viel Sicherheit auf den Jäger an, während die Soldaten leise durch die Büsche näher schlichen, um den braunen Jonncr, — sie zweifelten keinen Augenblick, daß dieser cs sei — wo möglich lebend zu fangen. Todenstille herrschte rings umher, da tönte beinahe gleichzeitig ein drittes gellendes Pfeifen, und der Schuß aus Wildens Pistole. Der Rauch hüllte einen Augenblick die nächste Umgebung ein, und als er sich etwas verloren hatte, sah Wilden, wie der Jäger seitwärts sprang und mit einem schallenden Hohngelächter in den Büschen verschwand.

