damit nichts von der Erde nackfallc, mitZim- merhölzcrn in ein längliches Viereck ein, wo­ran man Bretter längs herab festnagelt, wel­ches man das Austonnen des Schachts nennt. Zum Niedergehen streifen die Kübel auf Schachtstangen^und Schachtbrcttern, und ein Kübel wird auf feinem Wege längs herab durch Schachtlatten von dem andern in eini­ger Entfernung gehalten, damit sie nicht durch Aneinanderschlagen sich beschädigen. Für die aus- und einfahrenden Bergleute sind an der Seite des Fahrfchachtes Schachtbretter an­geschlagen, wodurch sie in Sicherheit gestellt werden, wenn etwa das Seil zerrcissen sollte , an welchem der Kübel geht. Ein Fahrfchacht ist ein Seitenschacht, durch welchen man die Gruben befährt, und man unterscheidet ihn durch Bretter von dem Fördcrfchachte oder demjenigen, aus welchem die Erze heraufgc- zogen werden. Die Fahrten oder Leitern, auf welchen.man in die Gruben steigt, haben 12 Ellen Länge, und 24 Fahrtsprossen, welche eine von der andern einen Fuß absteht. Sie sind aber am Schachte mit Hespen befestigt.

41 e Lektion.

Das Gesenke ist die größte Tiefe des Berg­werks. Trifft man in der Teufe, das heißt.