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Zweytes Kapitel.

§. 2.

Die deutsche Sprache hat 25. Buchstaben, wenn das aus dem Griechischen herkommende y dazu ge­zahlt wird; und wenn man noch die drey einfachen Töne a, ö, ü dazu rechnet, so wären es 28. Buchstaben.

§. z.

Einige derselben heißen Vocale, oder laute Buch­staben , Selbstlaute, weil jeder von ihnen für sich allein einen Ton hat, ohne Beyhülfc eines andern Buch­staben, nur durch die bloße Oeffnung des Mundes. Es sind folgende: *

a, e, i, 0, — Auch das y und a, ö, ü werden

dazu gezählt, weil diese auch einen einzelnen Ton haben.

Sie können auch Hülfslame genennt werden, weil die übrigen Buchstaben nur durch Hülfe eines dieser Vocale können ausgesprochen werden.

§. 4.

Aus diesen einfachen Vocalen werden die Dop­pellaute oder Diphtongen zusammengesetzt, weil sie den Ton von zween Vocalen ausdrücken, doch so, daß die Oeffnung des Mundes unvermerkt und ohne Absatz von einem Ton oder Buchstaben zum andern übergeht. Es sind folgende:

ai, ay, au, au, ei, ey, eu, oi, oy- ui.

Anmerkung. Von langen und kurzen Vocalen siehe das sechste Kapitel A. §. 1.

§. 5 .

Die übrigen 19 Buchstaben werden (Tonfonantm genennt, das heißt Mitlaute, weU man, um sie aus­zusprechen, einen Selbstlaut zur Hülfe nehmen muß. Z. E. h (a). b (e). c (e). d (e). (e) f. k (a). (e) l. (e) m. 'p (e). q (u). w (e).

Diese Consonanten sind folgende: Einfache: b. c. d. f. g. h. k. l. m. n. p. q. r. s (s.) L. v. w. p,.L»