Ermordung

des Banquier Donon Cadot in Pontoise.

Zm Monat Januar 1844 wurde in Pontoise, einem Städtchen in der Nähe der Hauptstadt Frankreichs, am «lichten Tage, in einer der belebtesten Straßen des Städt- jchens ein schreckliches Verbrechen begangen. Donon Cadot ein friedsamer, allgemein geachteter Bürger war ermordet worden. Mit zerschmettertem Schädel, und im Blute schwimmend fand man ihn in seinem auf die Straße ge­henden Arbeitszimmer. Der Mord war von einem be- «utenden Diebstahl begleitet.

Die tausend Hebel der Polizei wurden sogleich in ^ lewegung gesetzt; entwendete Wechsel sollten auf die Spur 'des Mörders führen. Die Nachforschungen blieben nicht lange fruchtlos. Ein gewisser Rouffclet, Schlosser zu Son- nois, wurde verhaftet. Er gestand und gab mehrere Per­sonen, deren Unschuld aber bald erwiesen ward, als seine Mordgenossen an, bis er endlich Len eignen Sohn des 'Opfers, Eduard Donon Cadot, als seinen Mitschuldigen bezeichnete.

Eduard wurde in Anklagestand versetzt und mit Rous- selet vor die Assisen verwiesen.

II.

1