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der Sprachelemeute, des Polterns und undeutlichen Sprechens ) ; noch wissen sie 7) diese 'für jedes unverdorbene Ohr unausstehlichen Fehler einer vollkommen guten Aussprache gehörig zu verbessern und anzuwendeu; noch können sie 8) dabei die hohen Zwecke alles declamatorischen Vortrags glücklich und sicher erreichen , sondern sie ahmen 9) theils auf gutes Glück und Gerathewohl andere Personen hierin blind nach, icQ theils vertrauen und pochen sie auf ihre eigenen Fähigkeiten und vermeinten Fertigkeiten, auf ihr natürliches Gefühl u. dgl., ohne zu wissen und zu bedenken, daß dieser Weg, auf welchem doch auch der Verstand, nicht aber das Gefühl, (ein dunkles, unemwickelkes Urtheil,) erst die Regeln entwerfen kann und muß, sehr unsicher und langwierig sey, weil man auf demselben oft weder seine Fehler selbst bemerkt, noch dieselben gehörig zn verbessern, und sich jedesmal sogleich mit Fertigkeit so gut zu helfen weis, als nach genossenem zweckmäßigen Unterrichte hierin, welcher oft den weniger talentvollen Knaben und Jüngling dennoch weiter bringen kann, als der talentvollste ohne zweckdienlichen Unterricht zu gelangen vermag. Zwar kann keine » ( schriftliche und mündliche) Lehranweisung, Belehrung, Unterrichtsart (Theorie) des declamatorischen Vortrags vorzüglich alle hiezu nöthigen Naturanlagen selbst ersetzen; aber ein zweckmäßiger Unterricht kann doch wenigstens die Fehler der Erziehung, der Vernachläßigung, der Angewöhnung, der Gewohnheit, der fehlerhaften Mode- und Nachahmungs- sucht, endlich mehrere geringe Naturfehler verbessern, so daß man ohne eine solche Anweisung oft im Finstern tappt, in Ungewißheit geräth, in Fehler verfällt , sie weder allemal erkennt, noch zu verbessern und sich mit Schnelligkeit so leicht zu helfen weis, als der wohl unterrichtete Schüler. Außer die/em unmittelbar praktisch nützlichen Einflüße hat eine gründlich zweckmäßige Anweisung des declamatorischen Vortrags auch noch 11) einen vorzüglichen Werth in Ansehung der Erkenntniß de» menschlichen

