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An jedem Gelenke findet man: a) Die überknorpelten Gelenksenden der Knochen, bei welchen im allgemeinen die Gelenksvertiefung einerseits der Gelenkserhabenheit anderseits entspricht.
kr) Das Kap selb and, welches die Gclenkstheile vollkommen umhüllt und fich an der Grenze derselben an den Knochen befestigt. Der vom Kapselbande eingeschlossene Raum, in welchem die Gelenkstheile ihren Spielraum haben, heißt Gelenkshöle. Die der Gelenkshöle zugekehrte Fläche des Kapselbandes ist glatt und schlüpfrig anzufühlen, indem fic eine ei weißartige Salbe (syno- via) absondert, welche die Abnützung der bewegten Theile hindert, während fie der Beweglichkeit förderlich ist.
c) Die Seitenbänder, welche an irgend einer Seite des Gelenkes von einem Knochen zu dem andern laufen, ihren Zusammenhang verstärken und das Abgleiten derselben auf die ihnen entgegengesetzte Seite verhindern. In vielen Gelenken findet man endlich Zwischenknor- pel, welche die unmittelbare Berührung der Knochenenden und somit ihre Abnützung verhindern.
Ueberficht der einzelnen Gelenke.
8 - 24 .
1. Das Kopfgelenk. Der Kopf kann gehoben und gesenkt, links und rechts gedreht werden. Diese Bewegungsarten werden durch das Winkelgelenk zwischen dem Oberhaupte und dem Atlas so wie durch das Drehgelenk zwischen dem Atlas und der Are vermittelt.

