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werden kann. Die Wirkung des Magens anf seinen In­halt ist die Verdauung, wodurch derselbe zuletzt in eine gleichförmige, graue, breiige Masse (eK^mu«) verwandelt wird, und in diesem Zustande in die Gedärme übergebt. Dieser Uebergang findet für noch unverdaute Stoffe ge­wöhnlich nicht statt, und er ist überhaupt allmälig, weil die Chymusbereitung ebenfalls allmälig vor fich geht. Zur Verdauung aber werden hauptsächlich fordert:

1. Der säuerliche Magensaft, der viele im Wasser unlösliche Stoffe auflöst und neutralisirt, und von der Magenschleimhaut abgesondert wird.

2. Die Bewegung. Der Magen bewegt sich selbst durch seine eigene Muskeln, und wird zugleich bewegt, in­dem er mit dem Zwerchfell in Verbindung steht. Die Be­wegung theilt sich dem Inhalte mit, und erleichtert die chemische Action des Magensaftes.

3. Ein flüßiger Zustand des Mageninhaltes, der durch hinlängliches Trinken bewerkstelligt wird.

Auf trockene Nahrung folgt daher großer Durst. Alle diese Verdauungserfordernisse stehen unter dem Einflüße der thierischen Wärme und der Lebenskraft, welche letztere dem vollen Magen in so hohem Grade zugewendet ist, daß sie während derselben zum Tbeil dem Gehirne unb den Mus­keln entzogen ist. Es tritt nämlich während der Verdau­ung Abspannung und Müdigkeit in den willkührlichen Mus­keln ein, die das Thier zur Ruhe anffordern. Angestreng­te und erzwungene Bewegung würde dagegen die Lebens­kraft von dem Magen ableiten und die Verdauung ver­zögern.