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Drängen, wobei die Umgebung des Wurfs, bei emporgeho­bener Schweifwurzel, etwas hervorgedrückt wird. Dieses Drangen ist von kurzer Dauer, worauf (etwa nach 5 Mi­nuten) abermals Drängen sich einstellt. Dieses periodische Erscheinen des Drängens und der Ruhe charakterisirt die Thätigkeit der Muskelkraft zum Bchufe der Austreibung des Fötus aus der Gebärmutter. Letztere nämlich zieht sich pe­riodisch in ihrem ganzen Umfange zusammen, ein Act, der nothwendiger Weise mit Schmerzen (Wehen) verbunden ist. Das Drängen aber selbst erfolgt durch die Mitwirkung der Banchpresse, welche gleichzeitig mit den Zusammenziehungen der Gebärmutter den Druck auf die Häute, das Fruchtwas­ser und den Fötus vermehren hilft. Daraus folgt, daß der AusdruckWehen" gleichbedeutend ist mit Zusammenziehun- gen der Gebärmutter; je heftiger jene desto energischer die Zusammenziehungen. Wenn die Wehen etwa eine halbe oder ganze Stunde gedauert haben, hat sich der Uterus bereits so weit zusammengezogen, daß ein Theil der Eihäute in den er­weiterten Muttermund, in Gestalt einer kegelförmigen, vom Fruchtwasser gespannten Blase, bis in die Scheide hinein­ragt. Endlich platzt diese Blase und ein Theil des Frucht­wassers fließt ab. Die Blase und das abgehende Fruchtwas­ser sind von Natur offenbar dem durchgehenden Fötus als Mittel vorgeschoben, welche seinen Durchgang erleichtern; denn die Blase erweitert auf eine schonende Weise die Ge­burtswege, das Fruchtwasser aber befeuchtet sie. Etwa 10 Minuten nach Abgang des Wassers treten unter sehr hefti­gen Wehen allmälig der Kopf, die Schnauze voran und auf den Vorderfüßen ruhend, aus der Scheide zwischen den Wurflippen hervor, und in wenig Secnnden folgt der übrige Körper. Die Thiere gebären entweder liegend oder stehend, im letzteren Falle reißt der Nabelstrang entzwei, während