den Wurf angelegt werden, daß die eine Hälfte über dem Schweife angezogen wird und für den Kothabgang eine Oeffnung läßt, während die andere Hälfte beide Wurflippen umfaßt. An jedem der beiden Enden des Garnstranges wird nun ein Strick befestigt, und zwar so, daß der eine mit zwei gleich langen Enden oben über den Rücken wegläuft und bis zu den Schultern reicht, der andere aber vom unteren Theile des Garnstranges zwischen den Hinterbeinen durch bis zum Euter geht, sich hier in zwei Enden theilt, wovon ein jedes zur Seite des Euters, am Unterbauchc und der Unterbrust verläuft, dann zwischen den Vorderbeinen durchgeführt und zuletzt mit den auf den Schultern liegenden verbunden wird. Das Heften der Wurflippen geschieht mit einer dazu geeigneten Nadel (Heftnadel), in welche ein schmales Bändchen gefädelt wird, eine Operation, die wenig gebräuchlich ist, und mit Rücksicht auf die leichte Ausführbarkeit des erstgenannten Sicherungsverfahrens entbehrlich ist. Der unangenehmste Zufall nach der Reposition ist das Drängen; man begegnet demselben durch das Eingeben von Baldrianthee, wovon alle Stunden etwa y 4 Maaß lauwarm einzugießen ist. Endlich ist noch besonders in Erinnerung zu bringen, daß die Reposition des Uterus begünstigt und sein Vorfällen erschwert wird, wenn man den Fußboden, auf dem die Kuh steht, so einrichtet, daß er vorne tiefer und hinten erhöht ist.

