Das theuerste Vergnügen.
Ein Geizhals vermachte auf dem Todtenbette 3o,ooo fl. feinem Neffen, starb aber nicht, sondern wurde wider alles Vermuthen wieder gesund. Als nach einiger Zeit der Neffe ihn auf der Gasse erblickte, rief er betrübt: »Ach! die Genesung des Onkels ist mein theuerstes Vergnügen, denn — es hat mich um 3o,ooo fl. gebracht!«
Orthographische Vrove. *
Holzöhliges Mä'ttchen!
»Ich bin die letzte Nacht von einem krauslichen Kater (Katarrh) befallen worden, der mich so infam zurichtete, daß rch am ganzen Dach husten muß. Ich flöhe Dich an, mein unendlichesMättchen, besuch mich und leßoder verzele mir etwas vor, vielleicht triffst Du auch den Fetter Viehlieb an; er kommt immer des Abends, und wir belaufen den stillen Mond. Attje, attje, und vergiß mich nicht arme Gans.
Deine
treue Kammerathinn Rößel
Stubbenmattchen.
Die aecuratrn Ähren.
Herr von A hatte sich zu seinem Vergnügen ein Duzend Uhren gekauft, und befahl seinem Bedienten, darauf zu sehen, daß sie alle mit einander gleich gingen. Der Be-

