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thigkeit Viktor- ungemein» Er schaffte ihm assr Bequemlichkeit, ließ sich vorläufig nur einen summarischen Bericht über die Verhältnisse im Pfarr- hause abstatten, und bekam diesen Bericht mit so viel Offenherzigkeit, Naivität, Gutmüthigkeit) und dabey in einer so zutraulichen, herzlichen , herben Sprache, daß er den jungen Menschen ein Mahl über das andere an sein Herz drückte. Viktor war mit dem Leipziger Vetter nicht weniger Zufrieden, ließ sich fein Schlafzimmerchen zeigen. Und schlief,'bey Ermüdung und Herzenszufriedenheit, bis ein Stück in deq folgenden Tag hinein. Herr Winter kam erst Pen Mittag aus hem Gewölbt Beyde besahen sich nun bey Tage und mit mehr Rühe) als eine solche erste Scene zuläßt: keiner''fand Ursache das gestern über den Andern gefäüete Urtheil zurückzunehmen. Viktor erzählte nun von feinen Aeltery und Geschwistern ausführlicher) als gestern; und mitten unter den drolligsten Details drangen ihm zuweilen die Hellen Thränen in die Äugen. Er erwähnte habey seine Empfehlungsschreiben, und mußte sie dem Vetter zeigen. Jpdeß dieser dieAddresseu sas, sagte Viftor;
Ey, es sollen ein Paar gar große Herren hier seyn ^ '

