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er nicht mit dir selbst heran und nahm von Jahr zu Jahr zu? Kommt er also nicht vom gro­ßen Urheber deiner Natur f Ruhig, ruhig und getrost, mein Herz! Werweiß, was in je­nen fernen Gegenden für ein Beruf auf mich war­tet, der ohne mich unerfüllt geblieben wäre! Ach, laß dich festhalten, schöner, herzerheben- der Gedanke! Du sollst mich beruhigen und stär­ken, alles, wie ich es finde, als Gabe einer Hä­hern Macht anzunehmen; als Gelegenheit, zum Wohl meiner Brüder mitzuwirken! Du sollst mich erhalten und kräftigen in Lhätigkeit und Eifer, auch wenn man meine Bemühungen nicht erken­nen, noch weniger verdanken sollte! Ja, ich will es mir nicht nur als möglich, sondern als wahrscheinlich vorstellen lernen, daß ich dort Hin­dernisse und Schwierigkeiten antreffe; daß man dort meinen Wünschen nicht so entgegen kommt, daß ich dort nicht so theilnehmende, gutmüthige Freunde finde, als ich Fremdling vor vier Jah­ren in dir, liebes Leipzig, fand. Wird dann mei­ne Erwartung übertroffen: desto schöner! dadurch erfülle ich ja auch den Spruch, den du, mein guter alter Vater, mir ehedem auf dem Grenz­steine in die Seele pragtest: Fordere und erwar­te von andern ja nicht viel: aber fordere und erwarte desto mehr von dir! Du alter from­mer Mann! Dort, über jenem spitzigen Kirchen-