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Paulus spricht in feinem Briefe au die Ga- j later [l, 16.] deutlich davon: "Da cs Gott ! gefiel, seinen Sohn in mir zu offcnba- ! ren, da war ich alsbald bereit, ohne mich , mit Fleisch lind Blut zu berathen."

Die Wahrheit allein ists, meine Lieben! 1 die uns frcy macht, und diese Wahrheit ist ! Christus selbst, nach seinen eignen Worten. !

Wenn in uns die Wahrheit nicht kommt,

nicht ist, wie wollen wir dann frcy von der Lüge von der Sünde von der Finstcrniß 1 werden? lind was ist denn diese Wahrheit anders, als die Offenbarlmg Gottes im Her­zen? oder wie Paulus sagt: " da es Gott ge­fiel, seinen Sohn in mir zu offenbaren: oder i wie der Heiland spricht: Ich werde ihn lie- ? ben, und M i ch i h m o ffe n b a r e n.

Alle Selige und Inwohner des Himmels ( hatten diese Offenbarung im Innern, und ohne diese innere Offenbarung waren sie nie zur j Heiligkeit gelangt, nie mit Gott vereiniget i worden. Tragen wir diese Offenbarung in uns lebendig? Selig sind wir dann, Ge- - liebte» wie Simon Petrus, und wir können gleich ihm mit Wahrheit zu Jesu sprechen: "Du bist Christus der Sohn des lebendigen " Gottesunser Erlöser und Seligmachcr.'' ,

Amen!

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