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3.
Allerdings wäre binnen kurzer Zeit von uns der uns günstiger entworfene Vertrag mit Hrn. Winkler abgeschlossen und unterzeichnet worden; aber nun, was geschieht?
Herr Müller sendet Hrn. S i e g w a r t nach Bern. Am Abend vor der Sitzung des 1. Juli 1858 kommt derselbe allhier an, und des folgengen Tages macht Herr v. T s ch a n n, damals Mitglied des Kollegiums und intimer Freund' des Hrn. Landammanns K. E. Müller, in der Sitzung sofort nach Verlesung und Genehmigung des Protokolls den Vorschlag, selber zu letzterem gehen und ihn zur Uebernahme des Baues unserer Kirche bereden zu wollen. — Dgs daherige Protokoll lautet folgendermaßen:
S6ance du 1 Juillet 1858.
«Presents: Mr. de President Garnier, Mr. le Cure et MM. Tschann et Wetli.
1. Le protocole de la pr6c6dente Seance est lu et ap- prouve.
2. Le College admet la proposition de Mr. de Tschann, que celui-ci veuille bien se rendre aux premiers jours aupres de Mr. Müller pour l’engager encore ä se char- ger de l’entreprise de notre 6glise.»
Hierauf erfolgte nun allerdings am 11. Juli an Hrn. v. Tschann-Zeerleder die bekannte Erklärung von Seite des Herrn Landammanns Müller, wie er solche S. 6 seiner Broschüre angibt. Damit aber keine Seite dieser Broschüre frei sei von Verdächtigungen gegen Hrn. Pfr. Baud, oder uns („weil nämlich dieselbe zur Aufgabe hat, eben gegen uns a u f z u t r e t e n "); so betrachtet es Hr. Müller als einen Mißbrauch zur Verdächtigung, daß Hr. Baud S. 5 seiner Schrift den, wie jener doch 'wieder selbst sagt, „geringfügigen Umstand" beigesetzt, Hr. v. Tschann sei B a n q u i e r des Hrn. Müller gewesen und bezeichnet diesen Beisatz als eine Unwahrheit. — Trotz der Verneinung sei uns dennoch die bescheidene Frage erlaubt: Ist n i ch t s an der Sache?

