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Vorkehrungen treffen möge. (Um diesen Ausweis bat die Herren Schrämli schon den 13. mit Postumgang, welcher aber erst gestern erfolgte, damit ich ungesäumt bestmöglich der Sache auf anderm Wege eine bessere Wendung geben könnte.)
Entschloß mich dann, den vom Kollegium laut gewordenen Wunsche der Bedachung, dem ich sehr gerne entsprochen, da sie, wenn auch nicht von jener Tragweite, wie sie mir bereits von verschiedener Seite geäußert wurde, doch immerhin nützlich und sehr wünschenswerth wäre, für den Bau sowohl als aber auch speziell für mich, weil dann bei jeder Witterung stets mit Energie der Ausbau betrieben werden könnte.
Verwendete mich zu diesem Behufe bei mehreren Behörden erstens um provisorisch mit Zeltpuldächern zu decken, da diesem nicht entsprochen werden konnte, dachte an Laden- oder Strohbedachung, welche letztere unstreitig die Beste genannt werden könnte, da sie ohne großen Kostenaufwand ihre beste Wirkung haben würde. Bei den vielen am Baue vorragenden Theilen wäre diese Art auch die zweckdienlichste; zu dem könnte sie am schnellsten ausgeführt werden, was bei Laden-Konstruktion ungemein viel wegen den nöthigen Schnittformen verzögern würde. Die einte wie die andere Art ist aber gegen das Baureglement, das wußte ich und verwendete mich deßhalb beim Polizeiinspektor und beim Bauinspektor um gefällige Bewilligung. Der Bauinspektor begünstigte mehr Strohbedachung. Er sagte, von sich aus empfehle er diese Methode, dürfe aber ohne Kommissionsbeschluß weder für die Einte noch für die Andere Bewilligungen ertheilen. Hingegen soll ich von Tit. Präsident Garnier ein Gesuch betreffs dieser Angelegenheit erbitten, selbe der sich versammelten Kommission unterbreiten. Vielleicht werde die Kommission dann aus besondern Motiven, weil die Kirche hoch und nicht bewohnt, somit weniger feuergefährlich, Bewilligung ertheilen. Er für sich gebe seine Zustimmung gerne.
Auf dies gestützt komme nun, den Tit. Präsident des Tit. Kollegiums höflichst zu ersuchen, oiese Fürsprache mir gefälligst zu gewähren.

