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§. 16 .

Für jedes Gedrltte werden drei Points gezahlt, hat man aber vier Aße, vier Könige, Damen, Buben oder Zehner,so zählt jedes derselben vierzehn Points. Hat A. vier Aße, drei Buben und drei Zehner, so zählt er zwanzig und nichts, wenn sich auch vier Könige und eben so viele Damen in seiner Karte befinden.

§. 17 .

Nach der in vorhergehenden §tz. beobachteten Ordnung hat man auch die Eigenschaften seiner Karte anzusagen. Da das Piquet mit den Cartcs blanches nicht mehr gebräuchlich ist, fängt demnach die Vorhand mit dem Rummel an, den der Geg» ner nach Beschaffenheit der eigenen Blätter, gelten laßt, oder verwirft, sodann folgen die Sequenzen und zuletzt die Gedrit- ten oder Gevierten. Eben so muß stets die Quinte vor der Quarte, bi*c höhere Tertie vor der niedrigern angezeigt werden, wenn auch der Gegner selbst die geringste passiren las­sen müßte; ingleichen vier Zehner eher als drei Aße, drei Da­men eher als drei Buben, wenn man auch Beides selbst in den Händen hätte.

§. 18 .

Das Vorzeigen des Rummels und der Sequenzen kann man zwar verlangen, ist jedoch unter geübten, anständigen und auf- merksamen Spielern, welche Letzten ohnehin jede unwich­tige Angabe im Laufe der Taille sogleich entdecken werden, nicht sehr gebräuchlich.

$. 19 .

d) Die Lese.

Nach der auf oben beschriebene Art geschehenen Ansage spielt die Vorhand aus, wobei sie zu den bereits für Rummel, Sequenzen, Gedritten oder Gevierten gerechneten Points eines zählt, und dieß so oft sie ausspielt oder den Stich einnimmt, wiederholt; eben so zählt der Gegner sein Auswerfen und seine Stiche jedes Mal mit eins zu seinem Angegebenen; z. B. A. hat den Rummel mit sieben Blättern, drei Königen und drei Buben, so wird er dreizehn zählen, B. hat eine Quinte Major, die des A, Quinte Minor ungültig macht, mithin zählt er fünfzehn. A. spielt aus Pique König und zählt v ierzehn,