mittelmäßigen Trumpfe abftechen, damit man seinem Freunde nicht Verdacht gebe, als sei man der Helfer des H o m b r e s, wodurch man ihn zum Ueberstechen nöthigte. — Ist man aber der gerufene König, so fetze man auf den niedrigen Trumpf des Ho mb re den höchsten den man hat, um als Gehülfe das Spiel um so sicherer zu machen.
§. 22 .
In Schwarz kann man sich auf folgende Karten in ein Fragespiel einlassen:
а) Basta, König, Dame, Bube und Sechs.
Ii) Manille, König, Dame, Sechs, nebst noch einem Könige.
c) Spadille, Dame, Bube, Sechs und Fünf nebst einer besetzten Dame, deren König man ruft.
б) König, Dame, Bube, Sieben, Fünf nebst einem Könige.
h. 23.
Die Hauptregel bei allen Spielen ist: sich möglichst zu bestreben, seine Partei zu begünstigen und ihr zum Vortheile, der Gegenpartei aber aus allen Kräften zum Nachtheile zu spie» len, man sei nun l'Hombre, Gehilfe oder Gegner. Um dieß zu bewerkstelligen muß man, sobald es sich thun läßt, suchen, sich seinem Freunde zu erkennen zu geben. Demnach muß auch der Helfer des Hombre, wenn er ans Spiel kommt, sogleich den gerufenen König ausspielen.
h. 24.
Wirst der Helfer, nachdem er den König ausgespielt hat, ein anderes geringes Blatt aus, so deutet er dem Hombre damit an, daß er diese Farbe coupiren werde, wenn sie nach- gebrachtwird; jener muß also nicht unterlassen, sie, sobald er an den Stich kommt, nachzubringen.
H. 25.
Hat der Helfer eine geringe Karte ausgespielt und ein Gegner erhält den Stich, so ist es rathsam, einen kleinen Trumpf nachzuspielen, damit der des Helfers darauf fallen muß.
§• 26 .
Hat der Helfer mehrere Könige, so muß er sie eher, als andere schlechte Karten ausspielen, weil sonst der Hombre, falls er in der Farbe Renonce wäre, sie aus Unwissenheit abstechen

