«2
§. 36.
Fordert der Helfer Trumpf und der Hombre lachirt denselben, so muß er im Trumpffordern so lange forlfahren, als er einen hat.
§. 37.
Wird Solo gespielt, so muß der, welcher dem Solo vor der Hand sitzt, die Farbe anspielen, von der er die meisten Blätter zählt, es wäre denn, daß er König und Dame von einer Farbe habe, in welchem Falle er diese Dame zuerst ausspielt.
§. 38.
Blanke Könige spielt man nicht gern aus, weil zu befürchten ist, daß, wenn der Hombre etwa die Dame hat, diese dadurch frei würde.
§. 89.
Die Farbe, welche der Solospieler coupirt, spiele man so oft als möglich nach, um ihn in Trümpfen zu schwächen.
H. 40.
Mit Spadille und einem hohen Trumpf oder König und Buben von einer Farbe, muß man so zu spielen suchen, daß man i n d e r H i n t e r h a n d b l e i b t, um sich zwei Stiche zu sichern.
§. 41.
Wird auf die Vole gespielt, so muß man die Könige wegwerfen und die Damen oder Buben von einer andern Farbe zurückbehalten; auch vorzüglich darauf sehen, welche Farbe der Freund zuwirft; auf diese muß man dann selbst fest halten, und dem Freunde überlasten, ein Gleiches in einer anderen Farbe zu thun.
7. L'Hombre unter fünf Personen, das Cin- quille- oder Quintillespiel.
Demselben liegen zwar dieselben Hauptregeln wie der Quadrille zum Grunde, jedoch sind ihm folgende Abweichun- gen besonders eigenthümlich.

