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machte Jagd auf ihn. »Mich soll doch wundern, sagte Friedrich ^u einigen ihn beglei enden Officieren, ob Apoll und die Muse der Tonkunst ih en Zögt ng retten werden." Gau; unbefangen kehrte sich der Hautboist um und hielt sein F.-gott wie ein Gewehr dem Cofackcn entgegen. Dieter erblickte die große Mündung des Jn- struinents, hie't es für eine Art von Schießgewehr und floh erschrocken zurück. Dem Monarchen gefiel diese Gei­stesgegenwart so sehr, daß er den, durch einen Bach von ihm getrennten Hautboisten zu sich rief, ihn beschenkte und jedesmal bei der Erwähnung dieser unglücklichen Schlacht auch diesen Zug erzählte.'

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Der Baron Pöllnitz, der seiner Kanmerherrnge- schäfte ungeachtet oft die Rolle des lustigen Raths über­nahm, hatte feine Religion schon zweimal verändert und war jetzt reformirt geworden, als er eines Tages mit dem Könige Friedrich über seine Geldbedürfnisse sprach, ein Capitel, das er immer sehr beredt auszuführen wußte. Friedrich erwiderte: "Ich möchte Ihm gern helfen, aber wie? Er weiß selbst, daß mein Land so arm ist, daß ich mit der größesten Ooekonomie kaum alle Ausga­ben bestreiten kann. Ja, wenn Cr noch Katholik wäre, dann ginge es wob!; dann könnte ich Ihm gelegentlich ein recht hübsches Canonicat zuwenden, wie ich sie zu­weilen zu vergeben habe, und wirklich in diesem Augen­blicke eins erledigt ist, das ich Ihm wohl gönnte. Aber Cr ist jetzt reformirt, das heißt, Er hat die ärmste von allen Religionen; da kann ich gar nichts thun und daö ist sehr schade. Cs thut mir in Wahrheit sehr leid."

Pöllnitz ließ sich durch den gutmüthigen, treuher­zigen Ton, mit welchem der König diese Worte sprach, verlocken, und eilte jetzt, seine Religion zum drittenmale abzuschwören, in der festen Hoffnung, nun gewiß die fette Pfründe, von der Friedrich gesagt hatte,. zu erhalten. Cr wurde wieder katholisch und meldete dieß dem Mo­narchen, wobei er zugleich um jenes Canonicat bat.