I. i. Flucht aus den Bleykammern. 17
Verlauf einer halben Stunde hörte ich ihn die vorder- sten Thürcn verschließen. Wahrend dieser Zeit hatte er, wie ich nachher erfuhr, noch sieben andere Gefangene bedient, derer»jeder, sowie ich, in einem besondere Gefängnrß saß, ohne daß einer von dem andern auch nur das allergeringste erfuhr.
14. Die Bedürfnisse.
Gegen Mittag kam der Gefangenwärter zurück, und mit ihm fünf seiner Leute, die zur Bedienung der Staatsgefangenen, wie man uns zu nennen beliebte, bestimmt waren. Er schloß meinen Kerker auf, und überlieferte mir die verlangten Meublen, nebst meinem Mittagsmahl. Das Bett stellte man in den Alcoven, das Essen aber auf einen kleinen Tisch. Zch bekam einen Löffel von Elfenbein, aber weder Meffcr, noch Gabel, deren sich die Gefangenen eben so wenig, als eines andern Instrumentes von Metast, bedienen durften. Nicht einmal meine Schuhschnallen würde man mir gelassen haben, wenn eö keine Steinschnallen geivesen waren. Der Gefangenwärter, von dem ich dieses erfuhr, fragte mich nunmehr, was ich des folgenden Tages zu speisen begehre, und bedeutete mir zugleich, er könne täglich nur einmal, und zwar mit Sonnenaufgang zu mir kommen. Schließlich erzählte er mir, der ÜiuÜriflhno Signof Secreta- rio habe alle von mir verlangte Bücher auf der istste ausgestrichen, und gegen ihn geäußert, daß er mir statt derselben ein paar andere zu schicken wei de. Zch trug ihm auf, diesem Manne in meinem Namen zu danken, daß er mir ein besonderes Gefängniß anger wiesen habe. Der Gefangenwarter etwiederre, dies wolle er zwar thun, doch könne er mir nicht bergen, daß man blos deswegen mir niemand zur Gesellschaft gegeben habe, um mich desto härter zu bestrafen. Er DerLückenb, B hatte

