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r Gott ist von Ewigkeit her das vollkommenste/ das glücklichste Wesen; ihm konnte nichts mehr in­nerlich Zuwachsen, äußerlich konnte nur die Offenba­rung seiner Vollkommenheiten geschehen.

Je mehrere Geschöpfe von einem wunderbaren Bau<eihr Daseyn von Gott bekamen, und je mehr vernünftige Creaturen dieser Schöpfung die göttliche Allmacht, Weisheit, Güte, Barmherzigkeit, und feine übrigen Vollkommenheiten erkennen, preisen und anbeten, desto mehr werden dieselben geoffeubart.

Bey der Schöpfung der Welt konnte Gort nicht seine eigne Glückseligkeit zum Endzwecke haben; der allgütige Schöpfer wollte vielmehr außer sich Glück und Freude über Alles verbreiten, was durch Em­pfindung und Vernunft der Glückseligkeit empfänglich wäre.

Der Endzweck Gottes bey der Erschaffung mußte also die Beglückung der Menschen seyn, *) welche vorzüglich durch gemeinschaftliche Eintracht und kiebe, als der Kinder eines Vaters, erreicht §)ird.

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*) Die Christenlehre lehret uns, daß der Mensch erschaffen sey, damit er Gott, (weicher will, daß alle Menschen selig werden r. Hmotd. 2. c. 4.) anerkenne, liebe, anbete, ihm diene, gehorche und selig werde, d. h. die Vollkommen­heiten Gottes offenbare und glücklich werde.