Friede und Freude

S«lt langer Zeit genoß Hermann ein- mal wieder einen erquickenden Schlaf, und nun begriff er, was es um den Seelenfrie­den für ein köstliches Ding sei. Sein Herz war leichter, denn die Schuld war getilgt. Frohen Muthes fiel er am andern Morgen um Richters Hals, und pries ihn als den Schöpfer seines neuen Glückes.

Freund Hermann!" erwiederte Richter,ich hoffe, Du würdest für mich dasselbe gethan haben, darum mache mir davon kein Aufhebens. Vergiß nur nie, daß jede That schon in sich selbst ihren Lohn, wie ihre Strafe hat. Weißt Du