war, ging hinunter, und führte ihn der Geliebten entgegen. Hierauf nahm er seine Terzflöte, und mufizirte das Haus wach. Dies war der erste fröhliche Sonn­tag, den unsere Liebenden auf Silber- . selb hinbrachten. So verflossen noch drei, und nie ließ Eduard auf sich warten.

Da nahte der Hochzeitstag heran, und viele Gäste wurden dazu geladen, aber kein einziger zweideutiger Freund. Unter al­len empfand diesder Leibmedicus am schmerzlichsten, da er einmal gewohnt war, bei Feierlichkeiten in dieser Familie nicht zu fehlen. Er hatte immer noch gehofft, es würde sich wieder zuziehen, und auch des- falls schriftlich einen Schritt gethan; aber er erhielt keine Antwort. Diesmal zog es sich nicht zu. Bitter fing er an zu weinen, als der Hochzeitswagen mit Phönix und Häschen vorbeifuhr.

Nach anderthalb Jahren wiegte Rich­ter einen Enkel auf dem Knie. Bei der