als Fürst und Feldherr seiner Nation das, was' Moses ihr war.
So wird die glorreiche Regierung Ferdi- n a'n d s gewiß Österreichs Heil seyn, wie es die ruhmvolle Regierung unsers höchstseligen Königs Franz des Ersten war.
Auch ist hier folgende biblische Stelle (L. B. der Könige C. 2, V. 1,2) anzuwenden: „Die Ste^rbezeit Davids nahte heran, und er befahl seinem Sohne Salomo, wie folgt: „Ich gehe den Weg aller Irdischen; faste du Muth und sey Mann!"*) Der König David bestehlt hisr seinem Sohne und Nachfolger Salomo, daher nach dem Ableben seines königlichen Vaters ein Mann seyn, als weiser und guter König regieren, und indem er seinen Vater auf dem Throne erseht, denselben gleichsam unsterblich machen soll. In diesem Sinne heißt es auch im Thalmud: „Wer einen frommen Sohn seinesgleichen Ijftn* rerlaßt, ist gleichsam unsterblich."**)
Eben so, meine verehrten Zuhörer, lebt unser verklärter König in Seinem königlichen Sohne fort. Wie der Geist Moses aufIosua und der Geist Davids auf Salomo überging,
*) Wajikrevvu jeme David lamutli, \vajz3\v oJh Schcleino beno iemor: Anochi holech bcde- rech Itfol haaretz weehasckta wehajitha leiscb.
**) Kol Haniamid ben Zadik kemotho, keilu eno

