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G e b e t h.

Allmächtiger! Allgütkger! du schuffst da§ Weltall! regierst es mit Huld, deine Geschöpfe mit Milde, und spendest mit voller Hand jedem Wesen deine Wohlthaten. Alle Geschöpfe im Himmel und auf Erden, Alle verkünden deine unendliche Güte, denn sie ist immerwährend.

Uns beglücktest du besonders huldvoll dadurch, daß du den weisesten, gerechtesten und tugend­haftesten König Franz den Ersten uns zum Herrscher setztest, dessen glorreiche Regierung zum Wohle Seines ganzen Volkes gereichte, indem Er unser Glück mit hoher Weisheit gründete, Recht und Tugend übte, so daß alle Einwohner Seiner Staaten unter Seinem milden Zepter ru­hig und'glücklich lebten.

Aber ach! es hat Dir, Ewiger gefallen, unsere Augenweide, diesen frommen Monar­chen, der in jeder Noth unsere Zuflucht, unser beständiger Wohlthäter war, abzurufcn, um Ihm im Bunde des ewigen Lebens aufzunehmcn. t

O wie innig schmerzt uns der Verlust die­ses allbeglückcnden, allgeliebten Königs. Doch wir fügen uns ohne Murren, Allgütiger, in dei- . nen Willen, denn deine Aussprüche sind gerecht.

T) Allgerechter! vergelte unserm tugendhaf­ten König in vollem Masse seine reinen tu­gendhaften Handlungen. Laß Ihn, verklärt im