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18.
Pflanz du in unsere Herzen Die wahre Demuth ein,
Zünd an die Glaubens Kerzen Daß aller falscher Schein Bey uns werde vermeid't Und der Welt Lust und Freud,
Mit Demuth überwunden,
Durch Glaubens-Sieg im Streit.
iy.
Gib daß uns deine Liebe O Seelen-Brautigam!
Ach Liebes Ursprung giebe,
Daß deine Liebes-Flamm Das Herz in uns entzünd,
Wodurch wir alle Sünd,
Ja alles möchten hassen,
Was nicht mit dir verbind.
20 .
Ach Vater all die Tugend!
Die dir gefällig sind,
Gib uns und auch der Jugend, Die noch unmündig sind;
Damit allhie auf Erd Dein Reich stets werd vermehrt, Und daß nach deinem Willen Dein Nam geheiligt werd.
21 .
Und weil auf dieser Erden Der schmale Himmels-Weg Voll Trübsal und Beschwerden, Ein Creutz und Leidens-Steg;
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