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Eine Reihenfolge von Dreiklängen ohne modale Verbindung, bis zum siebenten Accorde; eine Harmonie ganz nach Art Palestrina's.

Mozart hegte für alle geschriebenen Theorieen eine unge­meine Verachtung. In einem seiner Briefe sagt er:Wir wür­den, meiner Treu, schönes Zeug machen, wenn wir es so mach­ten, wie es uns die Bücher angeben." Er konnte wohl so spre­chen, weil er eine lebende Theorie besaß, die sämmtliche Fälle, Regeln und Ausnahmen, in sich schloß. Sein Ohr lehrte ihn alle die Schranken durchbrechen, welche der beschränkte Blick und der systematische Geist der Theoretiker um die Modulation gezogen hatten. Jeden gegebenen Punkt überschreite ich, wo und wie ich will, und wenn ich ihn durchaus nicht überschreiten kann, so mache ich es, wie die Renner des Olymp, und springe in einen: Satze an das äußerste, entgegengesetzte Ende des Horizontes der Modulation. So dachte, so handelte Mozart. Er verwendete nur mit vieler Zurückhaltung, und eben dadurch mit stets sicherm Erfolge, das enharmonische Verfahren, dessen Mißbrauch ebenso bequem ist, als er in der Musik Ekel erregend werden kann; zu­weilen sehen wir ihn aber den einfachsten Uebergang auf eine Weise zu Stande bringen, die mehr Genie beweist, als alle enharmonischen Verwandlungen der fünffachen - in siebenfache über welche der Unwissende staunt! Wir können hier nur auf Beispiele gestützt

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