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einer zergliederten Fuge, während das Saiten-Quartett, motu oontrurio, ein ganz anderes, verschiedenartiges Thema verarbeitet. Ich erspare mir die Kosten der Ausrufungszeichen; man brauchte deren zu viele bei der Analyse des Mozart'schen Styls.
Ehemals modulirten die Fugisten mit vieler Umsicht und großem Ernste. Sie gingen Schritt für Schritt, von einem Haltpunkte zum andern, von einem Tone gu dem nächsten über, und die Sprünge lagen ihnen ebenso fern, als einer Magistralsperson jener Zeit, wenn sie die Treppen zum Rathhause hinausschritt. Gewisse Gänge des Basses, gewisse Combinationen der vollkommenen Accorde mit den Septimen-Accorden gaben bekannte und durch die Theoretiker geheiligte Serien. Bei Mozart war es schwer Etwas vorauszusehen und Etwas über diesen Punkt festzusetzen. Seine Arbeit warf alle Vorschriften über den Haufen, die man bis dahin gehabt hatte, eine Fuge zu componiren, und Marpurg hätte sich wahrscheinlich die Augen ausgerieben, wenn er diese neue harmonische und contrapunctische Analyse des Themars hätte sehen können, welches in unserm vorgehenden Beispiele der Flöte tiberlassen war.
Man betrachte ferner das folgende Beispiel aus demselben Finale:
Allegro.

