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delii macht? Mir scheint es, daß dieses Allegro die Folge zudem 6rsve bildet, mit welchem die Schöpfung von Haydn anhebt. Das Licht hat den Abgrund erleuchtet; die Gesetze der Schöpfung treten in Vollzug; plötzlich versuchen die Elemente, erzürnt über das neue Joch, eine riesenhafte Revolution, um die alte Anarchie wieder zu erobern. Das Feuer, die Luft, die Erde und das Wasser verlassen nach und nach ihre angewiesenen Plätze und vermengen sich in einem Wirbel, in welchem die aufkeimende Ordnung auf Immer unterzugehen scheint; ein erhabenes Schauspiel zum Ansehen, wie jeder große Aufruhr der Materie gegen den Geist, der sie beherrscht. Aber dieser Drang, in das Chaos zurückzukehren, ist vorher gesehen worden; er dient, wie die Ordnung selbst, den Endzwecken der ewigen Weisheit. 'Wohl mögen die Elementarkräfte sich in einer unentwirrbaren Masse verschmelzen (die fugirten Theile des Stücks), sie hören aber eine Stimme, die ihnen zuruft: „Bis hieher und nicht weiter," und in einem Augenblicke entwirrt sich Alles, und das junge Universum geht siegreich und schöner mitten aus dieser furchtbaren Verwirrung hervor (die im melodischen Style, mit denselben Motiven componirten Theile).
Wir sehen hier den fugirten Styl aus dem psychologisch Unbestimmten und dem abstracten Ausdrucke herausgezogen, in welchen er sich bis dahin eingeschlossen hatte, und durch seine Verbindung mit dem einfachen Style, herrliche Analogieen Hervorbringen, zu welchen weder der eine, noch der andere vereinzelt hätte gelangen können. Mozart erscheint uns auf diese Weise als das letzte Wort der flamändischen Schule, der primitiven Tendenz der musikalischen Kunst. Bach, welcher die Fuge so weit vervoll- kommnete, als es in den strengen Grenzen und den theilweise konventionellen Formen möglich war, welche ihm die Contra-

