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durchgearbeiteten Quartetts würdig sind. Um genau zu be- urth eilen, was Mozart im Recitativ leistete, braucht man nur die Partitur des Jdomeneo zu betrachten, in welcher der Dialog bei Weitem mehr Raun: eiuninnnt, als in seinen anderen Opern. Aber wenige Liebhaber jetziger Zeit kennen Jdomeneo; .dagegen sind die Recitative der Donna Anna, die erhabensten Muster der Gattung, in Jedermanns Gedächtnisse, was mich der Beweise und Beispiele zur Unterstützung meiner Bemerkungen überhebt.
Wenn die Situation declamatorische Effecte in den Musikstücken verlangte, bemühte sich Mozart nicht, den Text singen zu lassen, sondern er überließ in solchem Falle dem Orchester das Interesse oder die Lust für die Ohren, d. h. den eigentlichen musikalischen Sinn. Während die Stimme ihre Rede in einem Athen: und selbst mit der natürlichen Intonation des Wortes re- citirt, commentirt das Orchester die Situation, drückt ihren Totaleffect aus und deckt den innern Mechanismus des Gefühls auf, der sich äußerlich durch Declamation und Geberde kundgibt. Auf diese Weise verwirklicht die Musik das Drama sowohl in seiner poetischen, als in seiner malerischen und psychologischen Form, die ihr ausschließlich gehört; sie zeigt es zugleich als Subject und Object; sie stellt es unter allen reellen, sichtbaren und verborgenen Seiten dar, die es in der Natur hat. Ein kleines Duett
zwischen Cherubino und Susanne: ^ prit 6 presto, nprite, soll uns als Beispiel dienen. Almaviva, der ganz wüthend ist, soll den Augenblick kommen. Wenn der Graf den Pagen im Cabinet der Gräfin findet, so tödtet er ihn auf der Stelle und die Gräfin ebenfalls; aber die Thüren sind fest verschlossen. 6Ko risol-
vere, che far? Den Hals dem wüthenden Gatten hin-

