ui) prüfen haben werden, so werden wir sehen, welche Schranken 'en Mozart zwischen diesen drei Gattungen aufgestellt hat. ciß Das sind, so viel mir möglich war, in einer einfachen, tech-
!U- nischen Analyse anzudeuten, einige der Hauptmerkmale von Monn zart's Styl, Merkmale, welche sich in zwei Worten ausdrücken die lassen: Universalität und Transcendentalität. Mit :en diesen Attributen wurde die Musik endlich Alles, was sie werden ib- konnte und was sie zuvor noch nie gewesen war: eine Poesie aller Zeiten und aller Orte, eine vollständige und absolute Poesie, die :n, nicht den Menschen entzweit, um sich ihn zu unterwerfen, sondern rn die ihn durch das Ganze ihrer Leistungsfähigkeiten, durch den che Geist und die Sinne, das Herz und die Einbildungskraft be- lde herrscht; ein materieller Genuß, der bis in den Grund aller gte Sympathieen der Seele dringt und seinen geheimnißvollen Jnstinc- ser ten antwortet; die Sprache des Herzens, die, ich weiß nicht Welser ches harmonische Gefühl der Gesetze der Welt in uns erweckt, das Er unausgesprochene Wort, das man allein noch hört, in seinen hohen ;u- psychologischen Regionen, wenn die speculative Vernunft und die lte Erfahrung zum Schweigen gebracht sind, tft Aus demselben Grunde, aus welchem Mozart's Musik
universal ist, sowohl hinsichtlich der menschlichen Organisation als ick in Beziehung der Epochen der Kunst, von der sie historisch und fft ästhetisch den verschiedenartigen Genius und die vielfachen Tenden- k' zen in sich schließt, gehörte diese Musik nie einer besondern Epoche ne an. So lange Mozart lebte, waren die berühmtesten und be- ick liebtesten Componisten Europas Haydn, Gluck und einige an- dere italienische Meister. Nach ihm sehen wir die Oper beherr- :r- schen: Paisiello, Cimarosa, Fioravanti, Winter, rn Paer, Simon Mayer, Cherubini, Spontini, zu Rossini, Weber, Bellini, Meyerbeer, von vielen
4 *

