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nur noch an das Bild. Dadurch kann man vollkommen begrei­fen, warum er, trotz seines entzündbaren Temperaments und sei­ner- ungemeinen Empfänglichkeit, doch eigentlich keine wirkliche Leidenschaft außer der Musik hatte. Dagegen hatte er viele Lieb­habereien, welche alle zusammen zur Nahrung und zum Gegen­gewichte dieser einzigen Leidenschaft dienten. Er liebte das weibliche Geschlecht, eine gute Tafel, den guten Wein, das Billard, die Eanarienvögel, das-Reiten, den Tanz und was weiß ich Alles. Als Schüler des altern B e st r i's that er sich auf sein Tanzen und ein schönes Bein etwas zu gut. Man sagt auch, daß er als Arlequin und Pierrot, das seine Lieblingsmasken waren, sich aus­gezeichnet habe. Alle diese Genüsse, denen er sich gern hingab, dienten, wie wir sagten, seiner einzigen Leidenschaft als Nahrung und Gegengewicht; als Nahrung, insofern sein musikalisches Or­gan auf seine übrigen Fähigkeiten eine Gewalt der Assimilation übte, welche alle andere in ihm concentrirte, so daß auf diese Weise die Freuden und Leiden, das ganze Gefühls- und Geistes­leben des Künstlers zum Besten der Kunst mit beitrugen. Ande­rerseits mußte eben diese Leidenschaft durch Mittel irgend einer Art bekämpft werden, wenn ihr Uebermaß nicht schnell tödtlich wirken sollte. Tag und Nacht von dem Dämon der Inspiration besessen und unfähig ihm den Widerstand eines festen Willens ent­gegenzusetzen, der ihm gänzlich fehlte, suchte Mozart ihm auf Augenblicke zu entfliehen, was ihm aber nicht immer gelang, mochte er zu Fuß sein oder zu Pferde sitzen.

Zerstreuungen aufzusuchen war demnach ein so gebieterisches physisches Bedürfniß für ihn, daß er es um jeden Preis befriedi­gen mußte, wenn er nicht zu Grunde gehen oder in Wahnsinn verfallen wollte. Das ist so wahr, daß, je mehr die Leidenschaft oder die Wuth der Arbeit sich in ihm vermehrten, und diese nah-