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und den musikalischen Neuigkeiten. Sie spielen, ohne sich viel um die Satzübergänge zu bekümmern, eine Reihe von Lieblingsstücken, Welche den Opern entnonunen sind, die im Jahre 1783 in Gunst standen. Ist dieß nicht ein außerordentlich glücklicher Gedanke, eine im höchsten Grade belehrende Lection in einer Oper, welche so lange dauern wird, wie die Musik selbst, die Erinnerung an ephemere Productionen eingelegt zu haben, welche die Mode über Don Juan stellte? Würde sich noch Jemand dieser Melodieen erinnern, dieser Schatten vergangenen Genusses, wenn Mozart sie nicht als Tafelmusik benützt hätte, als leichte Musik, welche sich vollkommen mit den gastronomischen Genüssen verträgt, trotz des Sprüchwortes, daß ein hungriger Magen keine Ohren hat? Und während man diese Musik aufspielt, ißt, lacht und trinkt man; Leporello lobt die Musikanten und den Koch; er bringt ein Stück Geflügel auf die Seite, und der Herr, welcher den Diebstahl nicht zu bemerken sich den Anschein gibt, befiehlt ihm, mit seinen vollen Backen zu pfeifen. Um diese Possen so unterhaltend zu machen, als sie ohne Musik flach gewesen wären, hatte Mozart den Muth, eine der schönsten Arien aus seinem Figaro zu entnehmen. Bereits hat aber der Hahn zum dritten Male gekräht. Es kommt Jemand die Treppe herauf. Wer kann noch so spät in der Nacht kommen, der sich noch nicht zu Bette gelegt hat, oder vor der Morgenröthe schon wieder aufgestanden ist? Es ist Donna El­vira. Die Musikanten, welche die Gebräuche und Gewohnheiten des Hauses kennen, machen sich sogleich davon*), wie sie eine

*) Auf mehren Hofbühnen, wie z. B. der Stuttgarter, ist diese ganze Zeit über Don Juan allein mit Leporello beim Mahle beschäftigt, so daß die Musikanten auf der Bühne-diese Tafelmusik nicht aufspielen, nnd diese vom großen Orchester gespielt wird. Dieß schadet der Wirkung