,-«'^r»Etr.r'»!>M'«üWw>WWchiE»MiWtk
liiü>Mhiii!l.
— 11 —
Gott von einander. Sein Zorn muß gegen dich f k:Gii entbrannt bleiben, so lange du, Sünder, nicht um- kehrest. Du kannst nicht entfliehen noch dich vor Y Ihm verbergen. Er ist immer da, wo auch du )■
bist — und ist erzürnt. ^ Er ist bei dir, wenn du *
auf deinen Wegen gehest, oder dich zu Bette legest, ... U,i
und ist erzürnt. Es ist in seiner Macht, ob du i h
den nächsten Athemzug noch thun kannst oder nicht, und ist im Zorn wider deine Sünden. O Sünder, du hättest besser die ganze Welt im Zorn wider dich, als einen erzürnten Gott. Ach, wie traurig -y. ist doch dein Zustand! Der Zorn Gottes bleibet (in deiner Unbußfertigkeit) über dir. Wie schrecklich fühlen zu müssen, wenn man zu Bette geht, daß Gott im Zorne sey—und wieder erwacht, und ist noch nicht mit Ihm versöhnt; auch wo du bist .4 und was du thust, Gott überall um dich her sey, und ist im Zorn. Und O! wenn man zum Ster- " den kommt und weiß, daß Gott, und zwar mit Recht, noch über uns im Zorne ist; und zuletzt' noch vor seinem Gericht erscheinen muß, und dann r sehen, daß er noch im Zorne ist. Und 0 Sün- ' - der, er ist zwar nur deßwegen über dich erzürnt, weil du Ihn durch deine Unbußfertigkeit so haben , ' willst, deßwegen liegt die Schuld auf dir allein. 1

