schon Abschied genommen. Nachbarn und Ver- . wandte, manche die mit dir zur Schule gegangen sind, sowohl als viele andere, die mit dir in dieses Leben ausgesetzt haben, schlummern längst schon '. in ihren Gräbern, und du bist noch verschont geblieben. Allein auch du hättest schon längst als ein unfruchtbarer Baum abgehauen werden können — und nicht vorbereitet. Gottes Langmuth ist ,'J vielleicht beinahe zu Ende; und bald mag das Ur- theil ausgesprochen werden: „Haue ihn ab; was * hindert er das Land ?" Vielleicht bist du schon in ' Jahren vorangerückt. Lieber alter Freund, wie ! ^ viele ernstliche Warnungen ergehen an dich, dich vorzubereiten. Dein verfallenes Gesicht, deine grauen Haare, und deine hinwelkenden Kräfte rufen dir laut zu, daß dein Ende nahe ist. Du i stehest bei deinem Grabe. Die Jungen mögen p'-’ noch mehrere Jahre leben, allein du kannst es nicht j^si mehr hoffen. Bald, sehr bald mußt du sterben ; j| und o wie schrecklich wird es seyn, vor dem Richter- Hi ftuhle Christi zu erscheinen, und für so viele Jahre [ Ihn zu verwerfen, tausende von Sabbathen, Pre-! digten und Gelegenheiten zu verachten, Rechen- e - schaft abzulegen. O komme dann nun zu Jesu. | . Verliere keinen Augenblick, weil du ihn nicht übrig | '

