glühend wie die Vulkane ihres Heimathlandes, em­portauchte.

Von Zeit zu Zeit trat sie zum Fenster und schaute träumerisch zu den glänzenden Gestirnen hinauf, als ob der ruhige und kalte Schein dieser leuchtenden Welt­körper, die einsam ihre ewigen Bahnen ziehen, die glühende Sehnsucht ihres Busens sympathetisch hätten mitfühlen können.

Aber weder die silbernen Himmclslichtcr, noch der bleiche Mond, der sein bescheidenes Licht an jedem Abend zu Millionen zärtlicher Umarmungen und Lie- besscenen leuchten läßt, kümmern sich um die kleine Herzcnswelt der armen Staubgcborenen, die tief unter ihnen wie Blumen emporspricßen, blühen und wieder vergehen und das alte Liedchen vom Mondenschein ist eben nichts als ein hübsches Gedicht:

Guten Abend, lieber Mondenschein!

Was blickst du freundlich ins Herz mir hinein?

O, so sprich doch und laß dich nicht lange fragen,

Du hast mir gewiß einen Gruß zu sagen

Einen Gruß, von meinem Schatz!

Wie sollt ich bringen 'nen Gruß zu dir.

Du hast ja keinen Schatz bei mir! ^

Denn was mir da unten die Burschen sagen