Pförtchen auf die Wiese hinaus, wo er, wie wir be­reits wissen, von den Räubern ergriffen und auf die Felseninscl gebracht wurde.

Obwohl das unerklärliche Verschwinden seines Factotnms und Lieblings den» er hatte bereits vom Klostcrvoigt und den Dienstlcuten die ganze Gegend durchsuchen lassen den Abt mit ungewöhnlicher Un­ruhe erfüllte, so überwog doch für den Augenblick seine wilde Leidenschaft für Mirabella jedes andere Gefühl.

Wir begeben uns jetzt zu derselben Zeit in seine mit fürstlicher Pracht ansgestattete Wohnung, wo Mi-- rabclla die gehcimnißvollc Warnung empfing.

3(uf einen: Marmortischchen stand ein silberner Präscntirteller, der mit Früchten, Gebackenem, Einge­machtem und einem Becher von schon geschliffenem ve- netianischen Glase, mit Sorbet gefüllt, besetzt war.

^ H Der Abt ging mit dem unruhigen Schritte leiden- jt* schaftlichcr Aufregung auf dem feinen Mosaik, aus dem der Fußboden bestand, auf und ab.

Ke.ne lächerlichen Bedenklichkeiten, Bruder Fran- zesco, sagte er im leisen Selbstgespräch vor sich hin; das Schicksal, das' dich in diese eiserne Zwangsjacke gesteckt und er schüttelte verdrießlich die grobe Kutte ist dir schon diese klcinei: Entschädigungen schul­dig . . . wie schön sie ist . . . diese Lippen, diese

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