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die Versenkung hinabführte, waren die Verließe des Klosters, die ihre Beute nur in den seltenen Fällen wieder zurückgaben, wo man nichts weiter beabsichtigte, als den unglücklichen Opfern dieser klösterlichen Hier­archie einen heilsamen Schreck einzujagen und sie durch die entsetzlichen Folterqualen dieses Aufenthalts fügsam und zu Allem willfährig zu machen.

In dem ersten dieser Kerker hatte Fristen während seines Klostcrlebens geschmachtet; in dem zweiten be­fand sich in diesem Moment unserer Geschichte Mi- rab ella.

Die Einsperrung in den dritten untersten Kerker, war ein Todesurtheil, grausamer,-als der erfinderischeste Geist eines Henkers es auszusinnen vermochte, denn nach wenigen Tagen tausendfacher Qualen, erstickte das hereindringende Wasser den letzten Seufzer des Un­glücklichen , dessen von Kälte und Nässe geschwollene Füße ihn nicht mehr aufrecht zu erhalten vermochten.

Als Mirabclla aus der Ohnmacht erwachte, welche der Schrecken des plötzlichen Herabsturzes ihr zugezogen hatte, lag sie auf dem kothigen Grunde des mittleren Kerkers.

Ein unbeschreibliches Gefühl von Kälte und jener