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Spur dieses kostbaren Wildes und noch eine Stunde später saß Friston zum Danke seiner gastfreundschaftli­chen Großmuth zwischen den engen Mauern eines festen Gewahrsams in Ketten.

Seine Gefangenschaft dauerte nicht lange.

Bevor die Sonne zum zweiten Mal sich hinter dem rauchigen Gipfel des Aetna erhob, hatte Colli's Muth und Verschlagenheit ihn wieder befreit, während der Marchese, die Taschen mit dem schändlichen Lohn seines Verraths gefüllt, seiner fernen Vaterstadt zueilte.

Seit dieser Zeit fiikg er an, seine Residenz wieder in Venedig zu nehmen. Gewitzigt und vorsichtig mit kleinen Netzen fischend, schob er sich allmählig wieder in den Kreis seiner alten Bekanntschaften ein.

^ Ilm seden Gedanken an die Möglichkeit einer ^frühern Herabwürdigung seines alten Adels zu ver­scheuchen, begann er die Rolle des im Umgänge wäh­lerischen Aristokraten zu spielen, und während er sein altes Gewerbe an den Spieltischen fortsetzte und außer­dem noch als neues Subsistenzmittel für seine alten Tage damit das Ehrenamt eines vornehmen Spions des hohen Rathes verband, sprach er beständig von der nothwendigcn Vorsicht in der Wahl seiner Freunde und sang dabei mit vollen Backen das hohe Lied von