/

58

den Knieen in kauernder Stellung auf seine Fußsohlen H

brachte und endlich nach einem zweiten, ängstlich prü- J

senden Blicke auf Fristons Gesicht, sich mit einer lk Elasticität, die man seinein Alter und seiner schwächli- ^ chen Gestalt kaum zngetrant hätte, emporschnellte und ' mit einem gellenden Hilferuf über die Brüstung ins Wasser warf. '

Erst dieser Aufschrei und das Geräusch dieses Fal- i les riefen Friston in die Wirklichkeit zurück. «

Er drehte sich um, und sah den alten Verräther, 7 seine Hülfcrufe tvicdcrholeud, in leichten Zügen dem Boote zuschwimmeu.

Ob er das Boot erreichen würde, das bis jetzt i

noch keinen seiner Hilferufe gehört -git haben schien, |

war ztvcifelhaft, aber er konnte das Ufer au eitler ] andern Stelle erreichen und das tvar nicht weniger ge- j fährlich. ^

Einen Augenblick nur folgte das Auge des Gra- ! fen unschlüssig den Bewegungen seines eiltkommcnen H Feindes. Dann setzte er das silberlie Pfeifchen an I seinen Niund, ein gellender Pstff tönte in cigeuthümli- * chen Modulationen durch die nächtliche Stille und bald darauf stand der gigantische Neger, den wir be­reits in einem der früheren Capitcl unserer Erzählung kennen gelernt haben, vor seinem Gebieter und ent-

i

i