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Räuber, dessen Haß mich verfolgt, dessen Dolch hinter mir ist . . .
Beruhigen Sie sich, guter Signor; vor seinem Dolche sind Sie sicher ... ich stehe Ihnen dafür!
So sicher, wie die Henne auf ihrer Latte im Hühnerstalle ist, wenn der Fuchs unter ihr steht . . .Oh! ich kenne ihn besser, Ew Gnaden. . . haben Sie nie von diesem kecken Piraten gehört, der cs besonders auf die Schiffe der venetianischen Kaufleute abgesehen heben soll, auf dessen Kopf einst ein Preis von tausend Zechincn gesetzt war .
Gewiß habe ich von ihm gehört, aber was hat dieser rohe Corsar mit dem Sohne meines Freundes, dem Grafen von Fioravante gemein?
Gewiß nichts, Herr Marchese, als daß er seinen Namen gestohlen.
$ . Aber weshalb sollte er sich gerade dieses Namens bedienen, um hierher nach dem kleinen Bade Pniasco zll kommen und sich unter diesem Namen bei mir ein- zuführen?
Ich weiß es nicht, antwortete nachdenklich der alte Marchese; aber halt, fuhr er plötzlich heraus, als sei ihm ein leuchtender Gedanke gekommen ... hat man diesem furchtbaren Räuber nicht auch das Beiwort Friston der Rächer gegeben?
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