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während ein Ausdruck tiefer Trauer sein Gesicht über­flog. Ich habe das längst geahnt!

Ja, Colli; ich will Euch verlassen, nicht heim­lich, wie ein Dieb in der Nacht, sondern wie ein alter Feldherr von seiner treuen Armee scheidet, die Glück und Unglück, Noth und Gefahr ehrlich und aushar­rend mit ihm gctheilt. Ich will,mein Commando in Eure Hände nicderlegen, Colli; die Leute werden Euch von meinen Händen als meinen Nachfolger empfan­gen ; ich gebe Euch neine schmucke Brigantine zum Abschiedsgeschenk ... *

Der Unterlieutenant schüttelte traurig das Haupt.

Und wohin geht Ihr, Friston? fragte er nach einem minutenlangen nachdenklichen Schweigen, die Augen vorwurfsvoll auf seinen alten Gefährten gerich­tet; und was treibt Euch von uns hinweg?

Die Liebe! antwortete Friston.

Die Liebe? fragte der Untcrlieutenant verwundert. Lieben wir Euch nicht auch? Ist einer unter uns, der nicht bereit wäre, tausendmal sein Leben für Euch zu lassen? ;jl

Ich weiß es, Colli; die ehrlichen Bursche hängen mit treuer Liebe an mir, und es thut mir weh, sehr weh, von ihnen und von Euch zu scheiden, alter treuer Gefährte, fuhr er, Colli die Hand reichend, fort; aber