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untersuchen, wie das Fleisch eines Verräthers schmecke.

Ein tiefer Seufzer rang sich aus der Brust des alten Marchese.

Rathen Sie weiter, Herr Marchese!

Der alte Edelmann antwortete nicht, der Schreck hatte seine Lippen versiegelt.

Nun so rathcn Sie doch! rief Friston, sich an seiner Angst weidend.

Der alte Marchese nannte auf's Gerathcwohl hin einen Namen.

Oh! nicht doch, Herr Marchese, eine bedeuten­dere Person, mit dem ich auch ein kleines Geschäft abzumachen habe, mit einem Worte Niemand anders als E>v. Gnaden würdiger Bruder, der Staatsrath d'Cstrclli.

Der Marchese erbebte.

Und wer sind Sie? Sie sind nicht der Graf Fioravante, fragte er schüchtern.

Wer ich bin? Ich war einst ein glücklicher Knabe, der Abkömmling einer alten und vornehmen Familie. Das Glück stand an meiner Wiege und die Zukunft breitete sich lockend vor mir aus. Da starb mein Va­ter, Sie kannten ihn, Herr Marchese, und meine Mutter, jung und gut und zärtlich, vermählte

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