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unser anteiliger Wille und unser fester Vorsatz, dieselbe Liebe und Achtung ihnen zu erweisen, die sie ausserdem als Menschen ver­dienen und uns nicht zu erbittern darüber, daß sie der sonnenklaren Wahrheit entgegen sind, und in Ausbreitung der segenvollen Heil­kunst uns jeden Schritt erschweren.

Denn was war denn ein großer Theil von uns? Wir, die wir hier zusammengetreten sind, öffentlich vor der Welt eine große Anstalt zu begründen, sind wir nicht auch einst eine Zeitlang Geg­ner gewesen? also was sind unsere gegenwärtigen Freunde? unsere ehemaligen Gegner! und was sind unsere jetzigen Gegner? unsere zukünftigen Freunde. Lehrt uns die Geschichte nicht, wie oft aus den heftigsten Gegnern die besten Vertheidiger ge­worden sind, und die größten Stützen erwachsen? und wenn un­sere jetzigen Gegner sich nicht zu uns wenden, wer hat denn den größten Schaden davon? Wir doch nicht! Der heutige Tag ist ein deutlicher Beweis, daß sie uns wenigstens bisher nicht ver­mochten auszurotten. Nun, wenn sie dies nicht vermochten, wer­den sie es nimmer vermögen.

Laßt uns lieber alle, die der Belehrung fähig sind, belehren. Es ist sehr schwer, wenn man eine gute wohlthätige Sache ausbrei­ten will, und vertheidigen gegen die, welche die gute Sache hin­dern, dabei nicht erbittert zu werden; es ist sehr schwer, aber eben deswegen ist es besser. Unsere Gegner sind ja keine Böse- wichter, die uns verfolgen, darum, weil wir etwas Gutes beför­dern, keine, die es wissen, daß wir recht haben, aber dennoch aus andern Gründen sich gegen uns auflehnen. Ich glaube, daß wir keinen einzigen solchen Gegner in den Vereinigten Staaten haben, keinen einzigen, der es einsähe, die Sache sei wahr und gut, und der deswegen sie verfolgte;immer sind es nur solche, die keine rechten Begriffe von der Sache haben, sie nicht gehörig kennen, und sich auf das Urtheil Anderer verlassen.

Mir ist der Auftrag geworden, heute von der Nothwendigkeit und dem Nutzen der Homöopathik zu sprechen. Hiermit meinen wir insbesondere die reine Homöopathik und beziehen uns daher besonders auf die halben Gegner, die viel schlimmer sind, als die ganzen; diejenigen, welche die Hauptsätze der Homöopathik zuge­ben, aber die alte und neue Methode verbinden wollen, und dies für das Beste halten, und für weit verständiger. Es ist unser größtes Hinderniß, wenn man uns blos als ein neues System